Territoriale Beschäftigungspakte
Territoriale Beschäftigungspakte (TEPs) sind vertraglich vereinbarte regionale Partnerschaften zur Verknüpfung der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik mit anderen Politikbereichen, um zur Verbesserung der Arbeitsmarktlage in den Regionen beizutragen. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit soll die Erhöhung der Wirksamkeit und Effizienz des Mitteleinsatzes, die Verbesserung der Betreuung bestimmter Zielgruppen, die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, die Sicherung von Fördermitteln für die Region und die nachhaltige Sicherung des Lebensraumes bewirken. Die TEPs werden vom Europäischen Sozialfonds (ESF) und vom Bundesminsterium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) gefördert.
In Österreich ist in jedem Bundesland ein Beschäftigungspakt tätig – über die Koordinationsbüros sind diese Pakte miteinander vernetzt.
Territoriale Beschäftigungspakte in Österreich: www.pakte.at
Die österreichischen Pakte unterscheiden sich durch länderspezifische Besonderheiten: so befasst sich der Beschäftigungspakt Vorarlberg (kurz BPV) in erster Linie mit Fragen der Schnittstellengestaltung zwischen Politik- und Fördersystemen in Vorarlberg. Einen besonderen Schwerpunkt legt der BPV seit Jahren auf Fragen des Übergangsmanagements Schule/Beruf.

